Archive | Februar 2011

Was macht eigentlich…? – Freiwilliges Soziales Jahr Kultur: Anika


Heute stellt sich in der Rubrik „Was macht eigentlich…?“ Anika vor. Sie macht ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Education-Abteilung des Staatsballetts Berlin.

ANIKA

“Hallo, ich heiße Anika, bin 20 Jahre alt und komme aus Berlin. Nach den doch eher theoretischen Erfahrungen in der Schule wollte ich etwas Praktisches machen, bei dem ich meine Fähigkeiten der Organisation und Kommunikation ausbauen kann. Des Weiteren erhoffe ich mir, durch das Freiwillige Soziale Jahr in der Kultur meinen Berufswunsch zu konkretisieren.

Da mein Bruder vor einiger Zeit ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert hat, war mir das grundsätzliche Angebot, jungen Leuten nach der Schulzeit einen Einblick in die Arbeitswelt anzubieten, bereits bekannt. Aus diesem Grund habe ich im Internet nach diesbezüglichen Informationen gesucht und schließlich die Internetseite des LKJ Berlin e.V. gefunden, der das FSJ Kultur in Berlin und Brandenburg organisiert. Ich bewarb mich auf einen Platz, hatte jedoch keine Ahnung, was mir für Vorschläge entgegengebracht würden und welche Einsatzstelle für mich in Frage käme. Da ich seit meinem vierten Lebensjahr leidenschaftliche Hobby-Tänzerin bin, war ich überglücklich, als Tanz ist KLASSE! (die Education-Abteilung des Staatsballetts Berlin) als mögliche Einsatzstelle aufgelistet wurde. Seit September letzten Jahres unterstütze ich nun Alexandra van Veldhoven (Koordination) bei Tanz ist KLASSE! und bei der Arbeit mit den Freunden und Förderern des Staatsballetts Berlin. Meine wöchentlichen Aufgaben sind schwierig zusammenzufassen, da jeden Tag die verschiedensten Dinge anfallen:

ANIKA – FSJ-lerin der Education-Abteilung

Gemeinsam mit unseren Tanzpädagoginnen betreue ich Workshops für Schulklassen, Kindergartengruppen oder externe Gruppen und halte diesbezügliche Terminabsprachen nach innen und außen. Diese Workshops finden, bis zum Umzug in die Deutsche Oper, in den Räumen des Intendanzgebäudes der Staatsoper Unter den Linden statt, während die Workshops, die wir für Familien anbieten immer vor den Familienvorstellungen im entsprechenden Opernhaus durchgeführt werden. Hierbei bin ich vor allem für die Musik verantwortlich und dafür, dass sich kein Teilnehmer im Haus verläuft. Bei der Kooperation mit verschiedenen Berliner Grundschulen „Tanz im Schulunterricht“ stehe ich den Tanzpädagoginnen u.a. mit choreographischen Tipps oder Ideen beiseite, sodass ich dreimal die Woche in der jeweiligen Schule tätig bin. Des Weiteren beantworte ich E-Mails, gehe ans Telefon, betreue den Freundeskreis bei Aktionen für die Mitglieder oder übernehme den sogenannten Standdienst bei den Vorstellungen des Staatsballetts Berlin, wobei ich versuche, neue Mitglieder für den Freundeskreis zu werben oder Fragen jeglicher Art zu beantworten. Zu guter Letzt gibt es natürlich immer wieder viele Kleinigkeiten, die zwischendurch anfallen, sodass es nie langweilig wird.

Die Arbeit macht mir Spaß, da sie sehr abwechslungsreich ist. Das Arbeitsklima ist sehr gut und zudem treffe ich viele nette Schülerinnen und Schüler, mit denen es Spaß macht, Tänze einzustudieren. Die dabei entstehende Begeisterung und Freunde in den Augen der Kinder zu entdecken ist immer wieder ein Highlight.

Um hier zu arbeiten, sollte man ein sehr offener und kommunikativer Mensch sein, der gut organisieren kann und Freude im Umgang mit Menschen hat.

Die Berufsfrage ist noch nicht eindeutig geklärt, ich bin aber gerade dabei, den für mich passenden Studiengang  mit Hilfe einiger Lektüren ausfindig zu machen.”

Presseevent OZ – The Wonderful Wizard | Press-event OZ – The Wonderful Wizard


Gestern fand in einem der Ballettsäle Unter den Linden ein Presseevent zum Thema OZ – The Wonderful Wizard statt.

Zunächst präsentierten Schülerinnen und Schüler der Lemgo-Grundschule den Journalisten ihre Version von OZ. Sie zeigten Szenen mit der kleinen Dorothy und ihren drei Freunden – der Vogelscheuche, dem Blechmann und dem Löwen – auf ihrer Reise durch das wunderbare Land von Oz, zum Beispiel die Auseinandersetzung mit den ‚Kampfbäumen‘.

Danach prämierte der Choreograph des Stücks – Giorgio Madia – Bilder der Kinder, die diese zum Thema gemalt hatten. Die Kunstwerke zierten seit Längerem die Kantine des Staatsballetts Berlin.

Im Anschluss an die Preisverleihung erläuterte das OZ-Produktionsteam seine Ideen zum Stück und Solisten des Staatsballetts Berlin zeigten eine Arbeitsprobe. Polina Semionova, Federico Spallitta und Vladislav Marinov zeigten sich in den Rollen der Dorothy, als Vogelscheuche und ängstlicher Löwe.

Danach stand das Team den Journalisten Frage und Antwort.

Weitere Informationen zum Stück sowie die Aufführungsdaten von OZ – The Wonderful Wizard  finden Sie auf unserer Homepage.

Fotos: Svenja Klein

Press-event OZ – The Wonderful Wizard

Yesterday a press-event for OZ – The Wonderful Wizard took place in one of the ballet studios Unter den Linden.

First, some pupils from the Lemgo elementary school presented their version of OZ. They showed scenes with little Dorothy and her three friends – the scarecrow, the tin man and the lion – on their journey through the wonderful land of Oz, for example the battle against the ‘fighting trees’.

After that, the choreographer of the original Staatsballett Berlin production – Giorgio Madia – awarded OZ-pictures, the children had painted. The artworks already decorated the staff canteen of Staatsballett Berlin since a while.

After the award ceremony the members of the production team explained their ideas regarding  OZ – The Wonderful Wizard and Giorgio Madia presented a rehearsal for this piece. Polina Semionova, Federico Spallitta and Vladislav Marinov danced the roles of Dorothy, the scare crow and the cowardly lion.

After that the production team answered the journalists’ questions.

Find more information about the production and the dates of OZ – The Wonderful Wizard on our website.

Photos: Svenja Klein

Bald wieder zu sehen…


Ab 22. Februar nehmen wir wieder SYMPHONY OF SORROWFUL SONGS ins Programm auf. Vladimir Malakhov wird an jedem der acht Termine auf der Bühne der Staatsoper im Schiller Theater zu sehen sein.

Das Auftragswerk erarbeitete der slowenische Theaterregisseur Tomaz Pandur in der letzten Spielzeit zusammen mit dem Ensemble. Ronald Savkovic, der ehemalige Erste Solotänzer des Staatsballetts Berlin, unterstützte ihn dabei choreographisch.

Die technische Einrichtung auf der Bühne des Schiller Theaters, wo die Staatsoper für die nächsten Jahre Unterschlupf gefunden hat, fand bereits statt. Bei diesem Termin wird das Bühnenbild aufgebaut und die Umbauten werden geprobt.

Im Intendanzgebäude der Staatsoper Unter den Linden finden zurzeit noch die Proben des Staatsballetts Berlin statt. In den Fluren warten derweil die Fahrräder und andere seltsam anmutende Requisiten des Stücks auf ihren Auftritt.

Die erste Vorstellung am 22. Februar ist Henryk Górecki gewidmet. Der polnische Komponist verstarb am 12. November 2010.

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