Was macht eigentlich…? – Freiwilliges Soziales Jahr Kultur: Anika


Heute stellt sich in der Rubrik „Was macht eigentlich…?“ Anika vor. Sie macht ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Education-Abteilung des Staatsballetts Berlin.

ANIKA

“Hallo, ich heiße Anika, bin 20 Jahre alt und komme aus Berlin. Nach den doch eher theoretischen Erfahrungen in der Schule wollte ich etwas Praktisches machen, bei dem ich meine Fähigkeiten der Organisation und Kommunikation ausbauen kann. Des Weiteren erhoffe ich mir, durch das Freiwillige Soziale Jahr in der Kultur meinen Berufswunsch zu konkretisieren.

Da mein Bruder vor einiger Zeit ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert hat, war mir das grundsätzliche Angebot, jungen Leuten nach der Schulzeit einen Einblick in die Arbeitswelt anzubieten, bereits bekannt. Aus diesem Grund habe ich im Internet nach diesbezüglichen Informationen gesucht und schließlich die Internetseite des LKJ Berlin e.V. gefunden, der das FSJ Kultur in Berlin und Brandenburg organisiert. Ich bewarb mich auf einen Platz, hatte jedoch keine Ahnung, was mir für Vorschläge entgegengebracht würden und welche Einsatzstelle für mich in Frage käme. Da ich seit meinem vierten Lebensjahr leidenschaftliche Hobby-Tänzerin bin, war ich überglücklich, als Tanz ist KLASSE! (die Education-Abteilung des Staatsballetts Berlin) als mögliche Einsatzstelle aufgelistet wurde. Seit September letzten Jahres unterstütze ich nun Alexandra van Veldhoven (Koordination) bei Tanz ist KLASSE! und bei der Arbeit mit den Freunden und Förderern des Staatsballetts Berlin. Meine wöchentlichen Aufgaben sind schwierig zusammenzufassen, da jeden Tag die verschiedensten Dinge anfallen:

ANIKA – FSJ-lerin der Education-Abteilung

Gemeinsam mit unseren Tanzpädagoginnen betreue ich Workshops für Schulklassen, Kindergartengruppen oder externe Gruppen und halte diesbezügliche Terminabsprachen nach innen und außen. Diese Workshops finden, bis zum Umzug in die Deutsche Oper, in den Räumen des Intendanzgebäudes der Staatsoper Unter den Linden statt, während die Workshops, die wir für Familien anbieten immer vor den Familienvorstellungen im entsprechenden Opernhaus durchgeführt werden. Hierbei bin ich vor allem für die Musik verantwortlich und dafür, dass sich kein Teilnehmer im Haus verläuft. Bei der Kooperation mit verschiedenen Berliner Grundschulen „Tanz im Schulunterricht“ stehe ich den Tanzpädagoginnen u.a. mit choreographischen Tipps oder Ideen beiseite, sodass ich dreimal die Woche in der jeweiligen Schule tätig bin. Des Weiteren beantworte ich E-Mails, gehe ans Telefon, betreue den Freundeskreis bei Aktionen für die Mitglieder oder übernehme den sogenannten Standdienst bei den Vorstellungen des Staatsballetts Berlin, wobei ich versuche, neue Mitglieder für den Freundeskreis zu werben oder Fragen jeglicher Art zu beantworten. Zu guter Letzt gibt es natürlich immer wieder viele Kleinigkeiten, die zwischendurch anfallen, sodass es nie langweilig wird.

Die Arbeit macht mir Spaß, da sie sehr abwechslungsreich ist. Das Arbeitsklima ist sehr gut und zudem treffe ich viele nette Schülerinnen und Schüler, mit denen es Spaß macht, Tänze einzustudieren. Die dabei entstehende Begeisterung und Freunde in den Augen der Kinder zu entdecken ist immer wieder ein Highlight.

Um hier zu arbeiten, sollte man ein sehr offener und kommunikativer Mensch sein, der gut organisieren kann und Freude im Umgang mit Menschen hat.

Die Berufsfrage ist noch nicht eindeutig geklärt, ich bin aber gerade dabei, den für mich passenden Studiengang  mit Hilfe einiger Lektüren ausfindig zu machen.”

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Über Staatsballett Berlin

Das Staatsballett Berlin ging 2004 aus der Stiftung Oper in Berlin hervor, durch deren Gründung die Ballett-Compagnien der drei Berliner Opernhäuser in eine Institution überführt wurden. Vladimir Malakhov steht als Intendant an der Spitze der klassisch geschulten Compagnie, die mit 88 Tänzerinnen und Tänzern gegenwärtig die größte in Deutschland ist. Gemäß dem Leitsatz „die Tradition bewahren, die Gegenwart sichtbar machen und die Zukunft fördern“ ist es das Ziel des Staatsballetts Berlin, ein unverwechselbares Ensemble zu formen, die tänzerische Qualität zu sichern, und ein auf die Compagnie zugeschnittenes Repertoire aufzubauen. Der größte Akzent liegt auf dem klassischen Repertoire, das durch Werke der klassischen Moderne und die Arbeit mit zeitgenössischen Choreographen ergänzt wird.

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