Besuch von Tom Schilling


Letzte Woche hatten wir Besuch von Tom Schilling, der sich unsere neuen Räume in der Deutschen Oper Berlin ansah.

Eines der drei modernen Ballettstudios ist nach dem berühmten Choreographen benannt und nun stattete uns dieser persönlich einen Besuch ab und machte sich ein Bild vom Arbeitsumfeld des Staatsballetts Berlin.

Es war uns eine große Ehre, Tom Schilling in unseren neuen Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen. Auch Vladimir Malakhov war sehr beeindruckt von der Begegnung.

Tom Schilling lobte dessen Arbeit und Verdienste als Tänzer und Intendant des Staatsballetts Berlin und zeigte sich von dem gesamten Ensemble begeistert, das er in den höchsten Tönen lobte. Er war sehr gerührt, in dem nach ihm benannten Saal zu stehen.

Zur Person

„Tom Schilling ist der Begründer des Tanztheaters an der Komischen Oper Berlin. Als künstlerischer Leiter und Chefchoreograph prägte er von 1965 bis 1993 nicht nur die Berliner Ballettgeschichte und eine ganze Generation von Tänzern und Publikum in der DDR, sondern seine Arbeit strahlte auch international in den Westen aus und ist von wesentlicher Bedeutung für die Ballettgeschichte überhaupt.

Tom Schilling wurde von Walter Felsenstein zum Chefchoreographen ernannt. Felsensteins berühmter ‚Musiktheater‘-Entwurf bekennt sich zu einem produktiven, partnerschaftlichen Verhältnis zwischen Theater und Publikum, das Tom Schilling auf den Bühnentanz anwendete. Mit dem Anspruch, Tanz müsse sich ‚als letztlich einzig mögliche Gestaltungsweise eines menschlichen Ereignisses legitimieren‘, so ein Bekenntnis Tom Schillings, eroberte er ein breites Publikum. Dabei hatte er gerade nicht nur die Ballettomanen im Blick, sondern dachte sich das zu erreichende Publikum als Gruppe von Menschen, die durch den Besuch einer Ballettvorstellung berührt werden müssten. Zu den Interpreten seiner Werke gehörten Tänzer-Legenden wie Hannelore Bey und Roland Gawlik, Arila Siegert und Gregor Seyffert.

Tom Schilling wurde 1996 mit dem Deutschen Tanzpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet, er ist Träger des Verdienstordens des Landes Berlin und wurde 2002 in die Ehrengalerie der 101 Choreographen des 20. Jahrhunderts aufgenommen. Tom Schilling lebt in Berlin.“ (Annegret Gertz)

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Über Staatsballett Berlin

Das Staatsballett Berlin ging 2004 aus der Stiftung Oper in Berlin hervor, durch deren Gründung die Ballett-Compagnien der drei Berliner Opernhäuser in eine Institution überführt wurden. Vladimir Malakhov steht als Intendant an der Spitze der klassisch geschulten Compagnie, die mit 88 Tänzerinnen und Tänzern gegenwärtig die größte in Deutschland ist. Gemäß dem Leitsatz „die Tradition bewahren, die Gegenwart sichtbar machen und die Zukunft fördern“ ist es das Ziel des Staatsballetts Berlin, ein unverwechselbares Ensemble zu formen, die tänzerische Qualität zu sichern, und ein auf die Compagnie zugeschnittenes Repertoire aufzubauen. Der größte Akzent liegt auf dem klassischen Repertoire, das durch Werke der klassischen Moderne und die Arbeit mit zeitgenössischen Choreographen ergänzt wird.

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