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ELIZABETH COOPER IM PROFIL


Die Pianistin und Dirigentin Elizabeth Cooper studierte am Musik-konservatorium in Paris. Unmittelbar nach ihrem Abschluss wurde sie von Rolf Liebermann als Solistin an die Pariser Oper verpflichtet, sie assistierte Claudio Abbado oder Sir Richard Bonynge. Später wurde sie von Maurice Béjart engagiert und war als “inspirierende Muse” an sieben seiner Kreationen beteiligt, inklusive der berühmten Wagner-Adaption RING UM DEN RING, einer Koproduktion des Béjart Ballet Lausanne mit der Deutschen Oper Berlin.

Elizabeth Cooper ist besonders der Welt des Tanzes verbunden, davon zeugt ihre Arbeit mit vielen großen Choreographen und Tänzern wie Michail Baryschnikow, Carla Fracci, Rudolf Nurejew, Roland Petit, Maja Plissetskaja, Marie-Claude Pietragalla u.a., bis heute auch mit dem Choreographen John Neumeier und dem Hamburg Ballett. 1991 wurde ihr der Berliner Kritikerpreis für die musikalische Einrichtung, auf der Béjarts RING UM DEN RING beruht, verliehen.

1992 war sie die erste weibliche Dirigentin, die an der Staatsoper Unter den Linden SCHWANENSEE dirigierte. Sie übernahm die musikalische Leitung für die Ballettaufführungen an der Oper in Rom, in Nizza, immer wieder beim Ballet National de Marseille und an den Opernhäusern in Avignon und Toulon sowie das Ungarische Nationalorchester. John Neumeier verpflichtete sie, in seiner Choreographie TOD IN VENEDIG mitzuwirken.

Elizabeth Cooper ist künstlerische Leiterin des internationalen Festivals „Plaisir de Musique à Annecy“ und wurde vom Bürgermeister von Neuilly zur “Personalité de la culture” ernannt und ist Trägerin des Ordens “Chevalière des arts et des lettres” und des “Ordre national du mérite”.

Elizabeth Cooper wird am 6., 14. und 19. April 2013 in Béjarts RING UM DEN RING  wieder am Flügel zu erleben sein.

RINGEN UM MACHT


Ringen um MachtPünktlich zum Richard-Wagner-Jahr 2013 wird ab März Maurice Béjarts RING UM DEN RING erneut auf der Bühne der Deutschen Oper zu sehen sein. Zehn Jahre hat der Choreograph an seinem „Opus magnum“ gearbeitet, bis er sein vielfach ausgezeichnetes Werk 1990 in Berlin auf der Bühne der Deutschen Oper zur Uraufführung brachte. Vladimir Malakhov konnte ihn 2004 für die Idee begeistern, den RING wieder an seinen Ursprungsort nach Berlin zu holen. Drei Jahre vor seinem Tod erarbeitete Maurice Béjart den RING noch selbst mit dem Staatsballett Berlin neu. Die Premiere der Neueinstudierung im Herbst 2004 war ein großer Erfolg.
Béjarts Metamorphose der Nibelungensaga wird durch außergewöhnliche Soli, Pas de deux und Corps-de-ballet-Szenen zu einem unvergleichlichen Tanz-Erlebnis. Außerdem ist RING UM DEN RING weltweit einzig auf dem Spielplan des Staatsballetts Berlin zu finden.
Wir möchten Euch auf dieses große Ereignis der Staatsballett-Saison hinführen und an dieser Stelle über die Ereignisse während der Entstehung dieser Jahrhundert-Inszenierung berichten.
Wir starten kommende Woche mit einem Beitrag zu Béjarts Verhältnis zu Berlin.

Voraufführung
28. März 2013
mit anschließendem Künstlergespräch

Wiederaufnahme
6. April 2013

Aufführungen
14. | 19. April 2013
Deutsche Oper Berlin

Foto: Sandra Hastenteufel

Überraschung am Nikolaustag


IMG_0668Gestern lud das Education-Programm des Staatsballetts Berlin zu einer ganz besonderen Märchenstunde in das THEATER AN DER PARKAUE ein: In einer kindgerechten Fassung tanzt das Staatsballett hier zur Zeit das Ballett DORNRÖSCHEN. Am 6. Dezember gab es jedoch noch eine ganz besondere Nikolaus-Überraschung für alle Zuschauer. Die Tänzerinnen und Tänzer verschwanden nach der Vorstellung nicht sofort hinter der Bühne, sondern stiegen zu den Zuschauern hinunter und verteilten in ihren Kostümen Autogramme im Foyer.
Der Andrang war dementsprechend groß. Eine Traube von Kindern bildete sich vor dem Tresen, an denen die Tänzerinnen und Tänzer standen, die nur kurz zuvor das zauberhafte Stück aufgeführt hatten. So begann das fleißige Signieren, und keines der Kinder ging, so lange es nicht Autogramme der bewunderten Märchenfiguren ergattert hatte.
Die Kinder waren in ihrer Euphorie kaum zu bändigen, mit leuchtenden Augen verfolgten sie die Autogrammstunde und bestaunten die Märchenballett-Stars aus nächster Nähe.

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