Tag Archive | Ballett-Universität

MAURICE BÉJART: EIN PHÄNOMEN SEINER ZEIT


Frank-Rüdiger Berger hielt gestern im Rahmen der BALLETT-UNIVERSITÄT im Foyer de la danse  einen Vortrag zu Maurice Béjart. Er bot einen spannenden und informativen Überblick über Leben und Werk des Jahrhundertchoreographen, bebildert mit vielen eindringlichen Photographien. Gezeigt wurde auch Béjarts Choreographie zu Ravels BOLÉRO mit Maja Plissetskaja. Eine Video-Aufnahme mit dem Ballet du XXe Siècle im Théâtre Royal de la Monnaie, Brüssel, Belgien, aus dem Jahr 1976. Maja Plissetskaja war zu diesem Zeitpunkt bereits Anfang Fünfzig.

Béjart hat sich um die Aufzeichnung seiner Werke nicht ausdrücklich bemüht, ebensowenig um andere Mittel der Konservierung. Ganz im Sinne seiner Philosophie des “Spectacle total” lebt die Kunstform Tanz einzig im Moment des Theaters. Auch hat er sich selbst von vielen seiner Werke nach der Uraufführung distanziert.Das Kernrepertoire seines Oeuvres hat er dem Tokyo Ballet anvertraut. Umso glücklicher können wir und schätzen, dass das Staatsballett die Aufführungsrechte an dem RING inne hat.

Die nächste BALLETT-UNIVERSITÄT findet am 23. April in den Räumen des Staatsballetts Berlin, im Foyer de la danse, um 19 Uhr statt. Eike Wittrock wird die Veranstaltungsreihe mit dem Vortrag “Berliner Blumenballette- Zu Paul Taglionis THEA und Max Terpis´ DAS BLUMENWUNDER fortsetzen. Der Eintritt ist wie immer frei!

Ballett-Universität


Am kommenden Mittwoch, 14. Dezember um 19:00 Uhr findet unsere dritte Vorlesung der Reihe Ballett-Universität statt.

Prof. Dr. Sibylle Dahms spricht zum Thema Jean Georges Noverre – ein konservativer Revolutionär.

Jean Georges Noverre hat in Theorie und Praxis in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entscheidend zur Entstehung des autonomen Handlungsballetts beigetragen, aber auch weitere Bereiche des Theaters (Theaterbau, Bühnen-ausstattung etc.) seiner Zeit beeinflusst. Aus ihrer kürzlich erschienenen Noverre-Monographie stellt die Autorin selbst wesentliche Aspekte vor.

Der Eintritt ist frei, die Anmeldung erfolgt unter: ballettuniversitaet@staatsballett-berlin.de

Veranstaltungsort:
Staatsballett Berlin, Foyer de la danse
Treffpunkt (15 Minuten vor Vortragsbeginn): Deutsche Oper Berlin, Kassenfoyer, Bismarckstraße 35, 10627 Berlin

Anbei ein paar Eindrücke vom ersten Termin im Oktober, der in unseren Räumen stattfand.

Fotos: Svenja Klein & Thomas Räuchle

Ballett-Universität


Am kommenden Mittwoch, 30. November um 19:00 Uhr findet unsere zweite Vorlesung der Ballett-Universität statt.

Diesmal begegnet die Praxis des Staatsballetts Berlin der akademischen Tanzwissenschaft in den Räumen Freien Universität Berlin.

Der Theaterwissenschaftler Frank-Rüdiger Berger spricht zum Thema “… die Gegenwart eines die Gewöhnlichkeit übersteigenden Talentes.” Zu den Berliner Gastspielen der Starballerinen des romantischen Balletts.

Im Zentrum des Vortrags stehen die Berliner Gastspiele der Starballerinen des romantischen Balletts in der Zeit von 1830 bis 1850.
Berlin partizipierte sehr unterschiedlich am internationalen Erfolg dieser berühmten Tänzerinnen: Carlotta Grisi kam nur zu einem Gastspiel wohingegen Fanny Elßler zwischen 1830 und 1849 fast als Stammgast an der Königlichen Hofoper gelten kann.
Marie Taglioni, Fanny Cerrito und Lucile Grahn hatten Berlin in den 1830er und 1840er Jahren ebenfalls auf ihren Tourneeplänen und so ergaben sich auch für das Berliner Publikum und die Kritiker interessante Vergleichsmöglichkeiten zwischen den Ballerinen.

Der Eintritt ist frei, die Anmeldung erfolgt unter: ballettuniversitaet@staatsballett-berlin.de

Veranstaltungsort: Freie Universität Berlin, Institut für Theaterwissenschaft | Treffpunkt (15 Minuten vor Vortragsbeginn): Haupteingang, Grunewaldstr. 35, 12165 Berlin

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 82 Followern an