Neue Ensemblemitglieder: HEUTE Mari Kawanishi | New company members: TODAY Mari Kawanishi


Heute stellen wir unser neues Ensemblemitglied Mari Kawanishi aus Tokio vor. Sie ist seit Beginn der Spielzeit Tänzerin im Corps de ballet des Staatsballetts Berlin.

Wo kommst du her und wo hast du deine Tanzausbildung gemacht?

Mari: Ich komme aus Tokio, Japan. Aber mit zwölf Jahren kam ich nach England, um hier meine Ballettausbildung zu beginnen. Zuerst war ich an der Elmhurst School for Dance. Mit 16 Jahren tanzte ich bei der Royal Ballet School vor und wurde angenommen. Letzte Spielzeit war ich beim Semperoper Ballett (Dresden).

Gibt es eine Traumrolle, die du unbedingt einmal tanzen möchtest?

Mari: Jede Rolle! Ich bin fest entschlossen, jede einzelne Rolle zu tanzen, die ich erhalte. Ich bin sowohl am Klassischen als auch Neoklassischem interessiert und würde sehr gerne eine Tänzerin sein, die „in beiden Stilrichtungen fantastisch“ ist! Ich würde gerne die Arbeiten so vieler Choreographen wie möglich kennenlernen und miterleben. Ich liebe dramatische Ballette wie ONEGIN und ROMEO UND JULIA, die in Dresden nicht aufgeführt wurden. Deshalb freue ich mich sehr auf diese Produktionen. Jedes Mal, wenn ich zuschaue, fange ich an zu weinen!  Und in Zukunft, möchte ich Jemanden dazu bringen, das Gleiche zu fühlen – wenn ich tanze. Das Ziel ist also hochgesteckt!!!

Ist es eine große Umstellung zu deinem bisherigen Leben, nun beim Staatsballett Berlin zu trainieren? Was sind die Unterschiede?

Mari: Der Hauptunterschied zwischen dem letzten Jahr zum Staatsballett Berlin ist, dass es mehr in die klassische Richtung geht (vor Allem die Tänzer an sich), würde ich sagen. Die Klassen sind unglaublich schwierig – ich kann mich wirklich konzentrieren und an meinem Körper und meinen Schwächen arbeiten.  Hier gibt es so viele tolle Tänzerinnen und Tänzer, zu denen man aufblicken kann und ich fühle mich so geehrt, im gleichen Umfeld wie sie zu sein!  Ich liebe es auch, das „floor barre“-Training mitzumachen! [An mehreren Tagen in der Woche, gibt Nadja Saidakova das “floor barre”-Training vor dem eigentlichen Training. Das bedeutet, dass die Übungen, die normalerweise an der „Barre“ = Stange gemacht werden, also Grundübungen, nun auf dem Boden liegend oder sitzend ausgeführt werden.]

Hast du dich schon gut eingelebt oder woran musst du dich noch gewöhnen?

Mari: Ich habe mich langsam an die neue Umgebung gewöhnt. Das, woran ich noch arbeiten muss, ist mein Deutsch! Ich habe es bereits im letzten Jahr in Dresden gelernt, aber ich würde die Sprache gerne fließend sprechen. So kann ich besser mit anderen Leuten in Kontakt kommen! Ich bin all denjenigen sehr dankbar, die mich willkommen geheißen haben und freue mich sehr auf mein Leben hier in Berlin.

Wir freuen uns, dich im Ensemble zu haben, Mari!

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New company members: TODAY Mari Kawanishi

Today we present to you our new ensemble member Mari Kawanishi from Tokyo. She’s a Corps de ballet-dancer of Staatsballett Berlin since the beginning of the season.

Where are you from and where did you study dance?

Mari: I’m from Tokyo, Japan. But when I was twelve I went to England to get my ballet training. I first went to Elmhurst School for Dance. When I was 16 I auditioned for the Royal Ballet School and I got accepted, so I got my last three years of education there. Last season, I was with the  Semperoper Ballett (Dresden).

Is there a favorite role, you absolutely want to dance?

Mari: Any role! I’m determined to do every single role I get given. I’m interested in both classical and neo classical and would love to be a dancer “who’s amazing at both”! I would love to experience as many choreographers’ works as possible. I love dramatic ballets like ONEGIN and ROMEO AND JULIET which Dresden didn’t have. So I’m very looking forward to those. Everytime I watch, it makes me cry! And in the future, I want to make somebody feel what I felt – by my dancing. Aim is high!!!

Is it a great change to train with Staatsballett Berlin, regarding your former life? What are the main differences?

Mari: The main difference from last year to Staatsballett Berlin, I’d say is that here is more towards classical as a whole (in dancers especially). The classes are amazing tough, I can really concentrate and work on my body and my weakness. There are so many amazing dancers to look up to here, and I’m so honored to be able to be in the same environment as them! I also love having “floor barre”-classes! [Several days of the week, Nadja Saidakova gives those “floor barre”-classes before the training. That means, that the exercises normally done at the barre are now done on the floor, like stretching and so on.]

Do you already feel comfortable here or what do you still have to get used to?

Mari: I finally started to get used to the new environment. The thing I have to work on is my German! I have also studied the last year in Dresden, but I would like to be fluent in the language. So I can connect with people better! I’m very thankful for everyone being welcoming me and I’m very much looking forward to my life here in Berlin.

We’re glad to have you in our ensemble, Mari!

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