Danke… | Thank you…


… an alle Beteiligten für die grandiose gestrige Premiere von John Crankos Ballett ROMEO UND JULIA in der Deutschen Oper Berlin.

In unserer Galerie gibt es ein paar Eindrücke von der Premiere.

Die nächsten Termine

12 | 17 Februar 2012
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06 | 09 April 2012
08 | 18 Mai 2012
15 | 17 Juni 2012

Thank you…

… to everybody for a great premiere of John Cranko’s ballet ROMEO UND JULIA yesterday at Deutsche Oper Berlin.

Check out our photo gallery for some impressions of the premiere.

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Fotos/Photos: Svenja Klein

16 Kommentare Add yours

  1. Irene Möller sagt:

    Liebe Svenja Klein – die Fotos sind wunderschön ! Vielen Dank dafür !

    Nach jeder Premiere denke ich schöner und besser geht´s nimmer ! Doch diese „Romeo und Julia-Premiere“ – Es war ein so unvergleichlicher Abend – noch immer bin ich berührt !
    Im ersten Teil die totale Fröhlichkeit – Lebensfreude – die prächtigen bunten Kostüme – die phantastischen Tänzer des Staatsballetts, die diese Stimmung so großartig umgesetzt haben.
    Dann im zweiten Teil die wunderbaren Iana Salenko und Marian Walter! Sie haben die Gefühle – die Liebe und das Leid von Romeo und Julia so sensibel und glaubhaft gespielt und getanzt, Eine großartige Leistung , die die Bewunderung des atemlos staunenden Publikums hatte. Man hätte die berühmte Stecknadel auf den Boden fallen hören können.
    Natürlich auch allen anderen Tänzer/Innen vielen Dank. Alle haben sich in das Spiel eingfügt, ohne sich hervor zu tun – auch das will gekonnt sein !
    Perfekt getanzt der Pas de Trois – und Dinu Tamazlacaros sensationelle Sprünge – ohne sie mag man sich keine Vorstellung mehr denken.
    Wie schön und wichtig, daß auch Frau Georgette Tsinguridis zum – keine Ende nehmenden – Abschlußapplaus auf die Bühne kam.
    Ganz sicher galt ein großer Teil des Applauses auch dieser bewundernswerten Dame, die wir im Künstlergespräch, mjit Frau Dr. Theobald, so beindruckend erlebt haben ! Reich beschenkt sind wir nach Hause gegangen – und sagen nochmals DANKE !
    Eure Irene

    1. Traviata sagt:

      Wie schön, dass wir in Berlin so viele gute Solisten haben!

      Gestern war die Premiere von „Romeo und Julia“ in der Cranko-Version.
      Leider konnte die eigentlich vorgesehene Nadja Saidakova nicht die Julia tanzen. Sie hat sich vor wenig Tagen eine Rippenprellung zugezogen und fällt in nächster Zeit aus. Pech dadurch für Michael Kaniskin, der nun auch nicht den Romeo tanzen konnte am Premierenabend.
      Aber wie sagt das Sprichwort? „Dem eenen sin Uhl ist dem annern sin Nachtigall!“
      Glück für Iana Salenko und ihren Mann Marian Walter!
      Sie haben die Sache sehr gut gemacht. In technischer Hinsicht Iana tadellos (passieren ihr eigentlich wirklich überhaupt keine Fehler, oder kann sie diese nur einfach gut kaschieren??!!!??) und Marian auch recht gut. Immerhin war er wegen seines Knieproblems einige Zeit ausgefallen.
      Natürlich ist Iana bestens in der Lage, die kindlich-verspielte Julia des ersten Aktes darzustellen. Schon von der Statur her kann man ihr die vierzehnjährige gut glauben . . .
      allerdings fehlte mir persönlich in den beiden folgenden Akten die Entwicklung der Figur weg von dem kindlichen Gehabe zu der liebenden bzw. die Liebe erst entdeckenden jungen Frau. Ihr Widerstand gegen den Vater, der ihr den Zwangsbräutigam vorstellt, wirkte etwas teeniehaft trotzig. Aber das sind Marginalien. Tänzerisch ist es immer eine Freude, Iana Salenko zu sehen. Wie leicht und ganz „natürlich“ wirken bei ihr auch die schwierigsten Passagen!

      Den Mercutio tanzte Dinu Tamazlacaru. Wer auch sonst? Er ist einfach der Tänzer im Staatsballett, der für diese Rolle wie geschaffen ist.
      Das Komödiantische hat er auf jeden Fall. Und technisch – na – da blieb (mal wieder und zum wiederholten Mal!) überhaupt kein Wunsch offen. Double tours en l’air – wundervoll! Ohne „Mogeleien“! Immer wieder eine Pracht!
      Diese drei – Salenko, Walter und Tamazlacaru – bekamen am Ende auch den wirklich verdienten begeisterten Beifall.

      Nicht zu vergessen sind auch Beatrice Knop als Julias Mutter und Wieslav Dudek als Tybalt! Beatrice Knop strahlte eine ungeheuere Würde aus, wie sie mit wenig „Pantomime“ es schaffte, ihre Tochter auf Distanz zu halten – einmalig!
      Und Wieslav Dudek! Endlich mal wieder in einer richtigen Rolle zu sehen. So wie Dinu für mich der typische Mercutio ist, so ist es Wieslav, der haargenau zu Tybalt passt!
      Gut, rein tänzerisch ist diese Rolle nun nicht ausgesprochen ergiebig. Fabelhafte Fechtszenen, ja, und dann die Tänze auf dem Fest der Capulets. Und schlussendlich die Sterbeszene, herrlich – obwohl das natürlich kein „Ballett“ mehr ist! – wie er sich konvulsivisch auf dem Boden wälzt und schließlich leblos daliegt.
      Ach, es war einfach mal wieder fein, Wieslav Dudek zu sehen. Und eben nicht nur so, wie in „Peer Gynt“, wo er den Irrenarzt mimen musste, mit schlichtem Herumgehen auf der Bühne! (Was jeder andere Tänzer aus der Compagnie mit Sicherheit genauso gut gemacht hätte!)

      Kurz und gut: ein sehr erfreulicher Abend!

      1. Hallo Traviata, vielen, vielen Dank auch für deine Sicht der Premiere. Wir freuen uns, dass das Stück so gut angekommen ist!

    2. Liebe Irene, vielen lieben Dank für deine Beschreibung des gestrigen Abends. So, wie du ihn erlebt hast. Wir sind sehr froh, dass die Premiere soooo wunderbar geklappt hat! Danke an euch alle!!!

  2. Traviata sagt:

    Was mir noch zu „Romeo und Julia“ eingefallen ist und was mir allerdings auch nicht sehr gut gefallen hat gestern abend:
    Weshalb hat der Bühnen- bzw. Kostümbildner den Bruder Lorenzo in das Gewand des Papstes gesteckt? Er ist doch bei Shakespeare ein Ordensmann, noch dazu ein Franziskaner (ein Bettelorden!!!).
    Er sollte also doch nicht komplett weiß tragen, zumindest die Soutane nicht!
    Sogar ein weißes Birett hatte er auf.
    – Zum Glück habt ihr ihm nicht auch noch rote Schuhe verpasst! –
    Also dies war irgendwie sehr sehr unpassend.

    Dafür waren allerdings für meinen Geschmack die anderen Kostüme sehr schön, überragend vor allem die Kleider der Eltern Julias (fabelhaft der Mode um 1550 nachempfunden)!

    1. Traviata sagt:

      Nachtrag bzw. Berichtigung zu soeben:
      Ich habe mich geirrt, die Kopfbedeckung, die Martin Szymanski als Fra Lorenzo trug, war ein sog. „Pileolus“ oder auch „Scheitelkäppchen“ (und kein „Birett“). Das nur zur Richtigstellung. Es ändert ansonsten nichts.

    2. Hallo Traviata, die Ausstattung wurde von den Lizenzgebern der Cranko-Choreographie mit dem beauftragten Ausstatter Thomas Mika abgestimmt. Nach unserem Verständnis ist deine Kritik angebracht.
      Da die Figur des Paters aber auch in diesem Kostüm seine dramatische Funktion erfüllt, kann man hoffentlich damit leben.
      Gerne fragen wir aber nochmals für dich bei Herrn Mika nach. Viele Grüße, dein Staatsballettt Berlin

      1. Traviata sagt:

        Ja, hallo Staatsballett, wenn es wirklich möglich wäre, also ich würde mich freuen, wenn ihr bei Herrn Mika nachfragt wegen der Kleidung des Pater/Frater Lorenzo.
        Es gibt ja leider keine Kauf-DVDs von „Romeo und Julia“ in der Cranko-Fassung. Aber: es gibt You-Tube!!!
        Und dort kann man (in einzelnen kleinen Portionen) den Film sehen, der vor „undenklichen“ Zeiten mal im ZDF gesendet wurde. Die Cranko-Fassung, mit Marcia Haydee, Richard Cragun und Egon Madsen!
        Und dort, in dieser (doch hoffentlich) „Original“-Version hat Fra Lorenzo eine braune oder graue Mönchskutte an (die Farben dieses Films sind leider sehr sehr schlecht und ähneln fast einem Schwarz-Weiß-Film). Also genau die passende Kleidung für einen Franziskaner.
        Bitte, wenn es möglich wäre, es täte mich schon mal interessieren, warum das nicht für Berlin übernommen wurde? Hat Herrn Mika der Papstbesuch in Deutschland so im Kopf herumgespukt?
        MfG
        Traviata

  3. Herzlichen Glückwunsch ans Staatsbllett. Meine Kritik gibts hier: http://www.oper-aktuell.info/kritiken/details/artikel/berlin-dob-romeo-und-julia-09022012/20.html

    1. Lieber Kaspar Sannemann, vielen Dank für die Kritik! Wir freuen uns, dass es Ihnen gefallen hat.

  4. …uups, meinte natürlich STAATSBALLETT BERLIN

  5. Andreas sagt:

    Eine wunderbare Inszenierung, mit kleinem Schönheitsfehler:

    Das tragische Ende des 3. Aktes – warum berührt es nicht mehr? Ich wünschte, das Sterbebett wäre nicht an das hinterste Ende der Bühne positioniert, denn so wirken die beiden Tänzer (Iana Salenko und Marian Walter (beide GROSSARTIG in ihren Rollen), merkwürdig klein und ausdrucksblass. Es ist, als ob Drama und Choreographie sich dem Zuschauer entziehen. Vielleicht könnte man das Bett unauffällig nach vorne gleiten lassen? Die Kampfszene zwischen Romeo und Paris wäre dramaturgisch ein geeigneter Zeitpunkt dafür – während die beiden miteinander kämpfen, rutscht Julia (um die es ja geht) samt Bett in den Vordergrund der Bühne und des Bewusstseins der Zuschauers, bereit für ein dramatisches (und nicht bloss sich in weiter Ferne abspielendes) Ende.

    So wie es war, wirkte der Schluss etwas lau, und der Applaus (für Staatsballetverhältnisse) am 12.2. etwas verhalten. Trotzdem Danke an Iana und Mariam – ein schöneres Romeo/Julia Pärchen kann man sich nicht wünschen!

    1. Lieber Andreas, vielen Dank für deine Anmerkung. Bei der Positionierung des Bettes haben wir allerdings gar kein Mitspracherecht gehabt. Das ist in der Choreographie von John Cranko bereits so angelegt.
      Aber es hat dir ja trotzdem gut gefallen, wie wir sehen.🙂 Viele Grüße!

      1. Andreas sagt:

        Ja, ich komme auf jedenfall wieder um es noch einmal mit der „Zweit-Besetzung“ (Polina/Friedemann Vogel) zu sehen und werde mir dann ein Opernglas für die Schluss-Szene mitbringen. Bin auf Polina schon sehr gespannt, Iana Salenko hat „die Latte“ sehr sehr hoch gehângt!

  6. Hallo Traviata, wir haben schon nachgehakt, aber noch keine Antwort erhalten. Wir melden uns aber sofort!

  7. Lieber Andreas, viel Spaß beim Anschauen der nächsten (und vielleicht auch übernächsten ;-)) Besetzung! Es lohnt sich bestimmt!

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