Neue Ensemblemitglieder: Heute Ilenia Montagnoli und Tommaso Renda| New company members.


Heute stellen wir euch Ilenia Montagnoli und Tommaso Renda vor. Sie sind seit Beginn der Spielzeit Mitglieder im Corps de ballet des Staatsballetts Berlin und privat sogar ein Paar

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Wo kommt ihr beide her?

Ilenia: Wir sind aus Italien, Tommaso ist aus Palermo und ich aus Verona.

Wann habt ihr damit begonnen Ballett zu tanzen? Und wann wusstet ihr, dass ihr Ballett- Tänzer werden wollt?

Tommaso: Ich habe als Achtjähriger angefangen Ballett zu tanzen und wusste dann schnell, dass ich Tänzer werden will. Auch weil ich in die Liebe zum Ballett sozusagen hineingeboren wurde, denn mein Vater Salvatore Renda war erster Solist im „Teatro Massimo“ in Palermo.

Ilenia: Mein Training begann im Alter von drei. Mit 14 entschied ich dann, dass ich Tänzerin werden will, denn du musst dich schnell entscheiden, wenn du zum Ballett willst.

In welchen Kompagnien habt ihr zuvor getanzt?

Ilenia: Die erste Kompagnie, in der ich tanzte, war hier! Ich war von 2005 bis 2008 Tänzerin beim „Staatsballett Berlin“. Dann ging ich zurück nach Verona, wo ich auch getanzt und Tommaso kennen gelernt habe.

Seid ihr euch dort beim Ballett zum ersten Mal begegnet?

Ilenia: Ja, im „Balletto dell’Arena di Verona“ haben wir uns bei der Aufführung „Don Quixote“ kennen gelernt.

Tommaso: Wir tanzten in den Rollen von Mercedes und Espada, einem Liebespaar. Bei diesem Stück haben wir uns auch ineinander verliebt und sind danach ein Paar geworden.

Wie romantisch! Und welch ein Glück, dass ihr beide zur gleichen Zeit in Verona wart.

Ilenia: Ja, das muss Schicksal gewesen sein! Zwei Jahre später haben wir dann auch geheiratet. Wir haben wirklich Glück, dass wir beide hier in Berlin eine Anstellung beim Staatsballett bekommen haben.

Welch eine tolle Geschichte! Tommaso, hast du noch in anderen Kompagnien getanzt?

Ja, ich habe in vielen italienischen Städten getanzt wie Rom, Florenz, Ravenna, Parma, Palermo, Venedig und im Ausland in Budapest, Maribor und in Brüssel. Außerdem haben wir beide beim „International Ballett Festival in Miami, USA“ getanzt, das war 2010.

Das ist ja eine ganze Menge!  Wie gefällt es euch denn hier in Deutschland und besonders in Berlin?

Ilenia: Wirklich gut, wir haben hier schon viele Freunde gefunden und die Tänzer hier sind wie eine große Familie für uns. Wir haben auch zwei Hunde und gehen in Berlin gerne Sushi essen.

Gibt es große Unterschiede zwischen den Kompagnien in Italien und dem „Staatsballett Berlin“?

Tommaso/ Ilenia: Die Arbeitsbedingungen für Tänzer sind hier viel besser. In Italien gibt es ungefähr nur sechs Ballettaufführungen pro Jahr, die Politik fördert kulturelles Leben kaum und wenn, dann Fußball und die Oper, in Tanz aber wird leider nur sehr wenig investiert. Und es gibt keine festen Anstellungen wie hier. Dort ist man immer nur für eine Tanz- Produktion engagiert und muss sich dann um die nächste Stelle kümmern, das ist hier viel besser, man hat mehr Sicherheit und weniger Stress.

Aber fehlt euch auch Italien bzw. was genau?

Tommaso: Ja, uns fehlen unsere Freunde, wir haben viele Freunde dort. Und das gute italienische Essen und das schöne Wetter.

Ich verstehe. Eine letzte Frage habe ich noch. Was wären eure Traumrollen beim Ballett?

Tommaso: Ich würde gern einmal den Romeo tanzen oder Onegin.

Ilenia: Und ich wäre gern einmal Julia oder Tatjana vom Onegin Ballett.

Ihr beide gehört wirklich zusammen! Vielen Dank für das interessante Interview.                                                                                    

Herzlich Willkommen, Ilenia und Tommaso!

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New company members: Today we introduce to you a couple: Ilenia Montagnoli and Tommaso Renda

Where do you come from?

Ilenia: We come from Italy, Tommaso is from Palermo and I am from Verona.

When did you start doing ballet? And since when did you want to become a ballet dancer?

Tommaso: When I was 8 years old I started doing ballet training and I knew that I wanted to become a dancer. Moreover, I grew up with my father’s love for ballet, because he, Salvatore Renda, was a principal dancer at the “Teatro Massimo” in Palermo.

Ilenia: My ballet training began at the age of three. When I was 14 I decided to become a ballet dancer, hence you have to decide quickly, if you want a future in ballet.

In which companies did you dance before?

Ilenia: The first company I was dancing at was here! I was a dancer at the “Staatsballett Berlin” from 2005 till 2008. Then I went back to Verona. Here did I dance too and met Tommaso.

Did you meet each other at the ballet of Verona?

Ilenia: Yes, we met each other in the “Balletto dell’Arena di Verona” during the ballet of „Don Quixote“.

Tommaso: We danced the roles of Mercedes and Espada, a couple. At this ballet we fell in love and became a couple.

How romantic! What a stroke of luck that you have been in Verona at the same time.

Ilenia: Yes, that must have been fate! Two years later we were getting married and so we are really happy that we can work together in Berlin now.

What a great story!  Tommaso, did you dance in other companies than in Verona and Berlin?

Tommaso: Yes, I danced in many Italian cities like Rome, Florence, Ravenna, Parma, Palermo, Venice and also out of Italy in Budapest, Maribor and Brussels. Furthermore, both of us danced at the „International Ballet Festival in Miami, USA“, in 2010.

That’s a lot! How do you like to live in Germany or rather in Berlin?

Ilenia: It is really nice here. We made a lot of friends here and the ballet dancers are like a big family to us. In our free time we like to go out, eat sushi or take a walk with our two dogs.

Are there big differences between the companies in Italy and the “Staatsballett”?

Tommaso/ Ilenia: The working conditions for dancers are much better here. In Italy there are about six ballet performances in a year. The politicians rarely sponsor the cultural life and if they do, they spend money on soccer or the opera. Ballet is just poorly supported. Also, there are no constant employments like here. In Italy you are only employed for one dance production and you have to take care of the next one. That is much better here: more secure and more stress-free.

But do you miss Italy and what do you miss exactly?

Tommaso: Yes, we miss our friends, we do have a lot of friends over there. Also we do miss the good Italian food and the nice weather.

I see, one last question. Which ballet role would you really like to perform?

Tommaso: I really would like to dance Romeo or Onegin.

Ilenia: And I would like to be Julia or Tatjana from the Onegin ballet.

You both really belong together! Thank you a lot for the interview that I really enjoyed.

We welcome you, Ilenia und Tommaso!

(Das Interview wurde durchgeführt von Anita Maras).

2 Kommentare Add yours

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    Viel Glück, in beiden Bereichen.

  2. Melina sagt:

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