Der Flashmob im Sony-Center


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Fotos: Bettina Stöß

Das Staatsballett Berlin hat wieder einmal an einem ungewöhnliche Ort getanzt, ganz spontan, als Überraschung für die Passanten: im Sony-Center am Potsdamer Platz!

Ein Fernsehteam des Senders arte hatte sich das Ereignis ausgedacht, denn es entsteht  ein Sendeformat „Guerilla-Arts – Ein Flashmob mit…“. Eine der Sendungen ist Vladimir Malakhov gewidmet und wird im Frühjahr ausgestrahlt.
Das Staatsballett Berlin hatte bereits im März 2011 einen Flashmob im Berliner Hauptbahnhof veranstaltet, um damit auf Giorgio Madias „OZ – The Wonderful Wizard“ aufmerksam zu machen. Dieses Ereignis war ebenfalls gefilmt worden und hat bis heute bei youtube insgesamt fast 1 Million Klicks erzielt. Der Flashmob hatte auch die Aufmerksamkeit von Marketing-Fachleuten erregt und wurde mehrfach als herausragendes Kulturmarketing-Projekt benannt.

Das Event am vergangenen Dienstag wurde mitten unter dem spektakulär ausgeleuchteten Dach des Sony-Centers von Tänzerinnen und Tänzern des Staatsballetts Berlin, Kindern des Kreativen Kindertanzes von „Tanz ist KLASSE!“ und Mitgliedern der Tanz-Fitnessgruppe vom Sportstudio Aspria Berlin zum Leben erweckt.
Zur Musik von  „Time of my life“ aus dem Soundtrack zum Film  „Dirty Dancing“ fängt ein kleines Mädchen zu tanzen an und fordert einen telefonierenden Passanten zum Mittanzen auf: Mit einer schwungvollen Hebung lässt er das kleine Mädchen durch die Luft wirbeln und macht sie zu seiner kleinen Ballerina – das ist Vladimir Malakhov.  Plötzlich beginnen mehr Passanten eine längere Choreographie zu tanzen, die Tänzerinnen und Tänzer, und schließlich auch mehr Kinder und Erwachsene …

Die Choreographie haben  Xenia Wiest für das Staatsballett Berlin und Carmen Bethke für die Kinder und die Mitglieder vom Aspria-Club entwickelt, Bettina Thiel hat die Bewegungen mit den Kindern Carlotta, Mia, Milena, Ida und Yolanda vom Kreativen Kindertanz bei „Tanz ist KLASSE!“ einstudiert. Schließlich wurde Vladimir Malakhov als Teil des Formats vom Fernsehteam dabei begleitet, wie er das Event zuvor mit allen Gruppen ausprobiert hat.

Der Effekt solcher Aktionen ist immer wieder verblüffend:
Viele Touristen und Passanten wurden überrascht, beobachteten die etwa dreiminütige Aufführung, und wurden ganz offensichtlich von der guten Laune angesteckt. Manche tanzten einfach mit – so war es auch gedacht.  Was es bedeutet, mit seiner Kunst auf die Straße zu gehen, und die Reaktion zu beobachten, ist immer wieder aufregend.

Die Sendung, für die das Material über Vladimir Malakhov gedreht wurde, wird im Frühjahr im Fernsehsender arte ausgestrahlt. Der genaue Termin wird natürlich bekannt gegeben.

Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin: Xenia Wiest (zugleich auch Choreographie), Giacomo Bevilacqua, Elinor Jagodnik, Mari Kawanishi, Alexander Korn, Ilenia Montagnoli, Tommaso Renda, Haley Schwan und Federico Spallitta.

Ein Kommentar Add yours

  1. Rabin sagt:

    Das hätte ich wirklich gerne gesehen. ^^

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