MAURICE BÉJART: EIN PHÄNOMEN SEINER ZEIT


Frank-Rüdiger Berger hielt gestern im Rahmen der BALLETT-UNIVERSITÄT im Foyer de la danse  einen Vortrag zu Maurice Béjart. Er bot einen spannenden und informativen Überblick über Leben und Werk des Jahrhundertchoreographen, bebildert mit vielen eindringlichen Photographien. Gezeigt wurde auch Béjarts Choreographie zu Ravels BOLÉRO mit Maja Plissetskaja. Eine Video-Aufnahme mit dem Ballet du XXe Siècle im Théâtre Royal de la Monnaie, Brüssel, Belgien, aus dem Jahr 1976. Maja Plissetskaja war zu diesem Zeitpunkt bereits Anfang Fünfzig.

Béjart hat sich um die Aufzeichnung seiner Werke nicht ausdrücklich bemüht, ebensowenig um andere Mittel der Konservierung. Ganz im Sinne seiner Philosophie des „Spectacle total“ lebt die Kunstform Tanz einzig im Moment des Theaters. Auch hat er sich selbst von vielen seiner Werke nach der Uraufführung distanziert.Das Kernrepertoire seines Oeuvres hat er dem Tokyo Ballet anvertraut. Umso glücklicher können wir und schätzen, dass das Staatsballett die Aufführungsrechte an dem RING inne hat.

Die nächste BALLETT-UNIVERSITÄT findet am 23. April in den Räumen des Staatsballetts Berlin, im Foyer de la danse, um 19 Uhr statt. Eike Wittrock wird die Veranstaltungsreihe mit dem Vortrag „Berliner Blumenballette- Zu Paul Taglionis THEA und Max Terpis´ DAS BLUMENWUNDER fortsetzen. Der Eintritt ist wie immer frei!

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