DIE HALLE AM BERGHAIN


Die „Halle am Berghain“ ist ein ehemaliges Heizkraftwerk, das 1954/1955 im Rahmen des Nationalen Aufbauprogramms der DDR im Zusammenhang mit dem Ensemble der Karl-Marx-Allee errichtet und kurz nach Fertigstellung um eine Turbinenhalle ergänzt wurde. Aufgrund der monumentalen Gestaltung wurde das Kraftwerk von den Mitarbeitern auch die ‘Fernheizoper’ genannt. Das Gebäude war nur wenige Jahre als Kraftwerk in Betrieb und wurde bereits in den Sechzigerjahren vom Netz genommen. Seit Anfang der Neunzigerjahre stand das Gebäude endgültig leer und befand sich bis vor kurzem in einem verwahrlosten bis teilweise baufälligen Zustand.

Das Berghain nimmt sich mit der aktuellen Kooperation mit dem Staatsballett Berlin zugleich der Verantwortung gegenüber dem Denkmalschutz an, indem das Gebäude durch notwendige Baumaßnahmen vor dem Verfall geschützt wird und als wesentliches Industriedenkmal der DDR erhalten bleibt. Für die Öffentlichkeit wird es vorerst nur im Mai 2013 im Rahmen des Tanzprojekts MASSE zugänglich sein.

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