NEU IM ENSEMBLE


Wei Wang ist seit drei Wochen Mitglied im Corps de ballet des Staatsballetts Berlin. Er kommt aus China, Peking, und hat  dort von 1999 bis 2006 seine Tanzausbildung an der Beijing Dance Academy Ballet absolviert und anschließend für das National Ballet of China getanzt.

Wie gefällt dir die Arbeit beim Staatsballett Berlin?
Mir gefällt die Arbeit sehr. Alles hier ist sehr professionell und meine Tanzkollegen bewegen sich auf einem sehr hohen Niveau. Die Ballettmeister sind sehr vielseitig und achten auf Details. Es wird sehr präzise gearbeitet. Ich bin sehr glücklich hier zu sein.

Neu im Ensemble

Fühlst du dich wohl in Berlin? Oder woran musst du dich noch gewöhnen? Berlin ist eine großartige Stadt! Ich bin erst seit drei Wochen hier und habe leider noch nicht sehr viel gesehen. Aber das, was ich sehen konnte, hat mich beeindruckt. Es ist alles sehr aufregend für mich! Gewöhnen muss ich mich noch an die Deutsche Küche. Wir Chinesen lieben es, scharf zu essen. Das ist jetzt für mich eine kleine Umstellung.

Gibt es eine bestimmte Rolle, die du unbedingt tanzen willst?
Ich tanze alle Rollen gern. Ich liebe einfach das Gefühl, auf der Bühne zu stehen und genieße jeden Augenblick!

Unsere Compagnie ist derzeit auf Gastspiel in Peking. Meinst Du, es gefällt ihnen dort? Was sollten sie sich in Peking unbedingt anschauen?
Ja, ich bin mir sicher, sie werden Peking lieben. Chinas Hauptstadt hat sehr viele historische Bauten: Die Große Mauer, Sommer-Palast, Beihai Park, die Verbotene Stadt und natürlich auch den Tiananmen-Platz. Für eine Shopping-Tour empfehle ich die Sanlitun Trade Tower Place Street.

Was machst du so in deiner Freizeit?
Ich habe mir vorgenommen, Deutsch zu lernen und mein Englisch aufzubessern. Außerdem koche ich sehr gern.

Herzlich Willkommen, Wei!

WELCOME TO TAIWAN!


Welcome to Taiwan
Damit hatte Nadja nicht gerechnet: am Flughafen wurde sie von Fans begrüßt, die ihr einen herzlichen Empfang bereiteten. Nadja Saidakova war bereits 2010 für mehrere Wochen in Taipei. Aber auch für andere Solisten wie Marian Walter, Elisa Carrillo Cabrera und Mikhail Kaniskin, ist es ein Wiedersehen mit einer charmanten Stadt und die Gelegenheit für ein Treffen mit Freunden.

AUSFLUG ZUR “GROSSEN MAUER”


Der Trainings- und Probenplan des Staatsballetts erlaubte am Sonntag einen Ausflug zur “Großen Mauer”. Wenn Wasser, so glauben es die Chinesen, Glück bedeutet, dann wird der Ausflug zur chinesischen Mauer, dem Staatsballett Berlin bestimmt viel Glück bringen, denn es regnete in Strömen. Mehr als der Regen aber, machte uns der unglaubliche Großstadtverkehr zu schaffen. Da wird man schon nervös, wenn man um 16 Uhr noch im Stau steht und um 17 Uhr das Training beginnt – zum Glück haben wir es noch rechzeitig geschafft! Am Montag geht unsere Reise weiter, Ziel: Taiwan
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