NEU IM ENSEMBLE


NEU IM ENSEMBLE
Aus der ganzen Welt stammen die acht neuen Tänzerinnen und Tänzer im Staatsballett-Ensemble. Wir begrüßen aus Spanien den Solisten Olaf Kollmannsperger, aus Russland Demi-Solist Nikolay Korypaev sowie Alexander Abdukarimov und Rishat Yulbarisov (beide Corps de ballet), aus Italien Giuliana Bottino (Corps de ballet), aus Moldawien Georgeta Varvaricci (Corps de ballet), aus den USA Ty Gurfein (Corps de ballet) sowie aus Deutschland Konstantin Lorenz (Corps de ballet). Alle acht „Neulinge“ haben das Training bereits aufgenommen und schon bald werden Sie diese Talente in den Staatsballett-Aufführungen auf den Bühnen der drei Berliner Opernhäuser erleben können. Die gesamte Compagnie sagt: Herzlich Willkommen!

© Fernando Marcos

GLÜCKWUNSCH LISA!


Lisa Breuker, seit 2011 im Corps de Ballet des Staatsballetts Berlin, hat bei der International Baltic Ballet Competition in Riga den zweiten Platz belegt. Die moderne Choreographie hat der Staatsballett-Solotänzer Arshak Ghalumyan für sie kreiert. Mit Soraya Bruno, auch langjähriges Mitglied des Staatsballetts, studierte sie das klassische Repertoire (Giselle, Kirtri und Aurora) ein, mit dem sie sich beim Wettbewerb gleichfalls präsentierte.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH LISA!

ZEHN FRAGEN AN VLADIMIR MALAKHOV


Mit stehenden Ovationen und Jubel wurde Vladimir Malakhov nach der letzten TSCHAIKOWSKY-Vorstellung am 14. Juni 2014 von seinem Publikum verabschiedet. Wir hatten zuvor einen Aufruf gestartet und Euch gebeten, Eure letzte Chance zu nutzen und eine Fragen an Vladimir zu stellen. Etwas, was Ihr schon immer von ihm wissen wolltet. Wir haben die zehn interessantesten, schönsten, originellsten und am häufigsten gestellten Fragen ausgewählt und sie Vladimir gestellt.

Welche neue Erfahrung würden Sie gern noch in Ihrem Leben machen?
Ich habe viele Projekte, die in den nächsten Jahren realisieren möchte. Auch viele Anfragen und Angebote. Das was ich jetzt schon weiß, kann ich erzählen. Über den Rest sage ich lieber noch nichts, weil da noch nicht alles genau geplant ist. Es sind nicht unbedingt große Geheimnisse, doch ist es immer besser, nichts zu erzählen, bevor nicht alles in trockenen Tüchern ist.

Im September gehe ich nach Kuba. Dort wird der Gran Prix de Malakhov verliehen. Dann organisiere ich Ende September die Verleihung des Taglioni-Preises hier in Berlin. Im Sommer wurde ich noch zu einigen Kursen eingeladen, bin häufig Jury-Mitglied, werde auch ein wenig tanzen. Also viele neue und schöne Dinge, die auf mich zu kommen werden.

AbschiedVladimir166_h450Sie haben mit wunderbaren japanischen Tänzer in Berlin gearbeitetet, einschließlich Shoko Nakamura, Emi Hariyama und Mari Kawanishi. Wird Ihr neuer Job in Tokio die Rekrutierung internationaler Tänzer gehören, und wenn ja, planen Sie europäische Tänzer nach Japan zu holen?
Es ist eine japanische Compagnie. Ich kann nicht einfach sagen, ich bringe „ausländische“ Tänzer mit. Dennoch plane ich, dass evtl. internationale Gasttänzer die Titelrollen einiger Stücke tanzen könnten. So stelle ich mir das vor.

Behalten Sie Ihre Wohnung in Berlin? Freund und Hund bleiben auch hier, in Berlin?
Die Hunde bleiben hier in Berlin. Ich kann sie bei Freunden unterbringen. Mein Apartment werde ich ebenfalls behalten. In meiner freien Zeit werde ich versuchen, so oft es geht nach Berlin zurück zu kommen.

Vladimir, Sie sind ein großes Vorbild für meinen 7-jährigen Sohn. Was würden Sie ihm antworten, wenn er Sie fragt, wie er reagieren soll, wenn ihn seine Mitschüler hänseln, weil zum Ballett geht?
In der Vergangenheit war es vielleicht einmal lustig, jemanden zu hänseln der Ballett tanzt. In der heutigen Zeit ist es doch fast normal, dass auch Jungs in den Ballettunterricht gehen. Es ist doch nicht lustig, sondern ein wundervoller Beruf, für den man jedoch viel Disziplin braucht. Wahrscheinlich sind die Anderen einfach nur eifersüchtig, dass er macht, was ihm Spaß macht, was er liebt und daran Freude hat.

Werden Sie etwas vom Staatsballett Berlin vermissen, wenn ja was?
Natürlich werde ich etwas vermissen. Das ist eine sehr emotionale Frage für mich. Ich lasse meine „Familie“, meine „Kinder“ in Berlin zurück. Meine Compagnie und „meine“ Tänzer, die ich habe wachsen und größer werden sehen. Was sie durchlaufen haben, um dieses Niveau zu haben, wo sie jetzt sind. Ich bin besorgt, um das was in der Zukunft aus dem Staatsballett Berlin wird.

Wie stellen Sie sich Ihre Zukunft vor? Würden Sie gerne choreographieren?
Ehrlich gesagt, habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Erstmal möchte ich alles sacken lassen, und mich auf meine neue Arbeit einlassen. Beim nächsten Treffen kann ich vielleicht mehr sagen …

Würden Sie in einem möglichen zweiten Leben alles genauso machen? Auch wieder Tänzer werden?
Ich weiß es nicht. Das kann ich wirklich nicht beantworten. Ich weiß nicht, ob ich ein zweites Leben haben werde…

Was war Ihr bisher schlechtestes bzw. bestes Erlebnis auf einer Gastspielreise?
Ich glaube, die besten Dinge waren immer, dass die Compagnie ihr bestes gegeben hat. Es gibt nicht wirklich schlechte Erlebnisse, die ich mit Gastspielreisen verbinde. Natürlich kommt es immer wieder zu kleineren Problemen, dass z.B. die Technik nicht funktioniert oder irgendwas mit den Flügen oder den Visa nicht klappt. Aber im Großen und Ganzen ist immer alles gut gegangen. Die beste Gastspielreise, die ich erlebt habe, war die Reise mit dem Staatsballett nach Japan. Die Organisation war so perfekt, ich habe mich wirklich aufgehoben gefühlt. Das ist meine „Nummer 1“.

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