Plakatierung und Gewinnspiel ROMEO UND JULIA
Vielleicht habt ihr sie schon entdeckt? Unsere Plakatierung zu ROMEO UND JULIA in ganz Berlin!
Nicht nur in diversen U-Bahnhöfen, sondern auch am Hauptbahnhof Berlin trefft ihr unser Liebespaar nun an.
Am Hauptbahnhof werden die Plakate von hinten angestrahlt und wechseln sich auf den verschiedenen Ebenen gleichzeitig mit anderen Werbeplakaten ab. Schaut doch mal vorbei.
Außerdem laden wir euch dazu ein, eure Fotos unserer Werbeplakate in der gesamten Stadt auf unserer Facebook-Seite hochzuladen. Das Foto, das bis Montag, 6. Februar, um 16:00 Uhr die meisten Likes hat, gewinnt zwei Freikarten für die Premiere! Also macht mit!!!
John Crankos Ballett feiert seine Premiere mit dem Staatsballett Berlin am 9. Februar um 19:30 Uhr in der Deutschen Oper Berlin.
Fotos: Svenja Klein
- Das Liebespaar in Überlebensgröße.
- Seit Beginn der Woche findet…
- … ihr uns z. B. am Hauptbahnhof Berlin!
Bühnenprobe ROMEO UND JULIA
Nicht mehr lange, dann feiert ROMEO UND JULIA von John Cranko Premiere: am 9. Februar um 19:30 Uhr in der Deutschen Oper Berlin ist es soweit!
Die beiden verfeindeten Veroneser Familien, die Balkonszene und schließlich Julias Tod – das sind nur drei der zahlreichen starken Motive, die mit William Shakespeares Drama ROMEO UND JULIA verbunden sind.
Sie könnten wohl kaum bewegender als in einem Ballett erzählt werden. Wir nehmen John Crankos legendäre Version von 1962 in einer von Thomas Mika neu entworfenen Ausstattung in unser Repertoire. Im Zusammenspiel mit Serge Prokofieffs berühmter Ballettkomposition ist in Crankos zeitlosem Meisterwerk die Vorahnung künftigen Leids genauso enthalten wie die Schönheit einer reinen und unschuldigen Liebe.
Wir haben ein paar Eindrücke von einer Bühnenprobe, die in der letzten Woche stattfand, eingefangen, die wir euch nicht vorenthalten möchten…
Fotos: Thomas Räuchle
- Bühnenprobe ROMEO UND JULIA
- Kostüme vor den Garderoben.
- Blick von der Seite auf die Bühne.
- Pianistin Alina Pronina begleitet die Probe.
- Blick von hinten auf die Bühne.
- In Aktion!
- Die Ballettmeisterinnen Korina Stolz-Franke und Christine Camillo.
Was macht eigentlich…? – Ausstatter: Thomas Mika
Am 9. Februar feiert ROMEO UND JULIA von John Cranko seine Premiere in der Deutschen Oper Berlin. Thomas Mika entwarf hierfür das Bühnenbild und die Kostüme neu. Seine erste Ausstattung schuf er 2006: zu OUT OF 99 des Dreiteilers TRIPLE BILL beim Staatsballett Berlin. Mehr zu seiner Vita erfahrt ihr hier.
Wir haben Thomas Mika getroffen und er hat uns etwas über seine Arbeitsweise erzählt:
„Ich wurde gefragt, der Produktion ROMEO UND JULIA einen neuen und moderneren Rahmen zu geben. Es sollte keine Kopie der Originalausstattung werden. Mir lag daran, einen poetischen Raum zu schaffen, der es der Choreographie ermöglicht, sich neu zu entfalten. Es ist mir ein besonderes Anliegen, John Crankos Figurensprache den größtmöglichen Freiraum zu bieten.
Wenn ich eine Ausstattung schaffe, beginne ich meistens an einer bestimmten Stelle in der Partitur oder im Text, die mich besonders berührt. Dann entsteht in meiner Gedankenwelt ein Bild, dem ich vertraue und das ich dann auf das ganze Stück ausdehne.
Bei ROMEO UND JULIA war es zum Beispiel ein Baum mit fast schwarzen Blättern vor meinem Haus, der die Inspiration zur schwarzen Bühne gab. So entstand die Idee einer Art Scherenschnitts. Die Kostüme hingegen wollte ich im bewussten Kontrast zur Bühne durch ein Farbenspiel hervorheben. In Romeo und Julia versuche ich, Konturen zu zeichnen und die Geschichte plastisch zu machen.
Das Schöne daran, für das Ballett Kostüme zu entwerfen, ist, dass meine Idee unmittelbar Teil der Bewegung wird.
Meine Lieblingsstelle in diesem Ballett ist wahrscheinlich die Ballszene. Das liegt zum einem an der fantastischen Musik Serge Prokofieffs und zum anderen an der meisterhaften Choreographie John Crankos. Meiner Meinung nach erklärt sich Prokofieffs Musik erst durch die Bühne, den Tanz und das Licht und wird dann zu einem klingenden Gemälde.
Es ist mir eine große Freude, meine Ausstattung von Romeo und Julia mit einem so wunderbaren Ensemble wie dem Staatsballett Berlin zu erleben.“









